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Projektinformationen

Clipart Förderbekanntmachung Gesundheitswesen

Am 25. August 2026 gab eine digitale Auftaktveranstaltung den offiziellen Startschuss für die Erprobung neuer Wege und die Entwicklung von Handlungsempfehlungen im Rahmen der Förderrichtlinie Integrative Maßnahmen (FRL IM). Im Fokus stehen dabei Modellvorhaben zur Begleitung von Menschen mit Einwanderungsgeschichte in Berufen des Gesundheitswesens.

Die Veranstaltung wurde vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) organisiert und bot eine Plattform für den Austausch über innovative Lösungsansätze. Frau Sandra Scheibe (IQ-Netzwerk Sachsen) in Kooperation mit Herrn Jakob Lanman Niese (LeIQ.Connect) präsentierte die Anerkennungs- und Qualifizierungsprozesse im Gesundheitsbereich und gab Impulse für Kooperationen, Schnittstellenarbeit und gemeinsame Prozessgestaltung. Ergänzt wurde das Programm durch Dr. Tobias Weidinger (FAU Erlangen-Nürnberg), der die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Teilhabe von Pflegekräften mit Migrationsgeschichte vorstellte. Frau Paula Jacob (VITREA Klinik Schloss Pulsnitz) teilte zudem praktische Einblicke in die soziale Einbindung und dauerhafte Bindung migrantischen Personals.

Eine vielseitige Begleitung beim Ankommen und Einleben in den neuen Alltag ist Kern der Modellvorhaben. Patenschaften und Mentoring werden als Förderinstrumente weiterentwickelt, um Fachkräfte im Kontext »Gesundheitswesen« nachhaltig zu unterstützen – sowohl persönlich als auch durch digitale Begleitformate, die im Rahmen der Projekte entstehen. Ziel ist es, den Einstieg in die Teams zu erleichtern und Abwanderung entgegenzuwirken.

Die Veranstaltung markiert den Beginn einer kontinuierlichen Begleitung durch das Referat Integration des SMS. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und die Umsetzung der Projekte!

Förderbekanntmachungen: 13 Projekte in der Fördersäule F ausgewählt

Im Rahmen der Förderrichtlinie Integrative Maßnahmen wurden zwei zentrale Förderbekanntmachungen des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt ausgeschrieben:

  1. »Neustart für junge ukrainische Geflüchtete«
  2. »Begleitung von Menschen mit Einwanderungsgeschichte in Berufen des Gesundheitswesens«

Nach Abschluss des Auswahlverfahrens durch die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - wurden 13 Projekte zur Förderung ausgewählt:

  • 8 Projekte im Bereich »Neustart für junge ukrainische Geflüchtete«
  • 5 Projekte im Bereich »Begleitung von Menschen mit Einwanderungsgeschichte in Berufen des Gesundheitswesens«

Die Laufzeit aller Projekte endet am 31. Dezember 2027.

Die geförderten Modellvorhaben zielen darauf ab,

  • die soziale und kulturelle Integration der Zielgruppen zu verbessern,
  • neue Lösungsansätze zu erproben und
  • nachhaltige Strukturen für eine gelungene Teilhabe in Sachsen zu schaffen.

Die Projekte werden wissenschaftlich begleitet und sollen handlungsanleitende Materialien sowie praxisorientierte Empfehlungen entwickeln, die auf weitere Anwendungsfälle übertragbar sind.

20 Integrationsfördernde Einzelprojekte 2026

bunte Stiftspitzen mit schwarzem Hintergrund
© Alexander Grey

Fördersäule B der Förderrichtlinie Integrative Maßnahmen unterstützt Maßnahmen zur Verbesserung der Integration und Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte und zur Stärkung ihrer Selbstwirksamkeit. Sie fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt von Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte, stärkt gegenseitige Akzeptanz und wirkt Fremdenfeindlichkeit entgegen. Darüber hinaus ermöglicht die Fördersäule den Aufbau von Orten der Unterstützung, des gemeinsamen Tuns und des Austauschs. Im Jahr 2026 laufen 20 Projekte.

Projektbesuche

Auf einem Brett steht im Hintergrund ein Globus. Davor stehen sechs Puppen mit unterschiedlicher Hautfarbe und unterschiedlicher Kleidung. Sie halten sich an den Händen.
© Alexas_Fotos

Die Mitarbeiter des Sozialministeriums sind unterwegs, um geförderte Integrationsprojekte und die durchführenden Träger näher kennenzulernen. Menschen, die aus anderen Ländern nach Sachsen kommen, bereichern die Gesellschaft und machen den Freistaat vielfältig und lebenswert. Dies gelingt umso besser, je mehr jeder einzelne sich in der Gesellschaft wiederfindet und angenommen ist.

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